Elektrifizierung einer Hegi Huey Cobra von Schlüter

17.10.2013
Diese Cobra soll nach Sebastians Vorbild elektrifiziert werden. Sie befindet sich noch in dem Zustand, in dem ich sie Anfang 2008 gekauft habe. Die Ansteuerung des Hauptrotorkopfes wurde schon mehrfach modernisiert. Der Fixpitch-Hauptrotor passt nicht zur Taumelscheibe. Es gibt viele Löcher im Rumpf, aber auch ein ausgebautes Cockpit.

Eine Restaurierung habe ich nicht vorgesehen. Die Cobra soll nur in einen technisch einwandfreien, möglichst originalen Zustand versetzt werden.

18.10.2013
Die Cobra wiegt nach dem Ausschlachten, komplett, aber ohne Fernsteuerung und Motor ca. 3,5 kg. Auf dem Chassis befinden sich nur das Getriebe und das Gebläsegehäuse.

21.10.2013
Das Kufengestell hat andere Rohre (ohne Knicke) bekommen. Die Schellen habe ich im Schraubstock gerade gebogen, damit sie die Rohre wieder fest spannen. Die Aluteile habe ich lediglich mit Scheuerpulver gereinigt, nicht überschliffen. Alle Schrauben, Scheiben und Muttern sind neu.
Beim Test des Getriebes stelle ich fest, dass die Hauptrotorwelle nicht mit den anderen Wellen mitdreht. Nach dem Öffnen des Getriebegehäuses findet sich vor allem viel Fett, aber kein Öl. Das Tellerad und die darüberliegenden Kugellager sind fettfrei. Anscheinend wurde dieses Getriebe so nie verwendet.

Die Chassisplatten muss ich mit Scheuerpulver und Schleifpapier säubern, um auch die alten Klebstoffreste zu entfernen. Die Schwinggummis sind fertig und reißen teilweise beim Abschrauben - ab in den Müll damit! Ich habe noch neue Schwinggummis im Fundus.

Auslegung Elektroantrieb

Als Grundlage zur Berechnung der Leistungsdaten des Elektroantriebs dienen :
- die Angaben zur Cobra nach nach dem Hegi-Katalog MK 12
- Dieter Schlüters Buch "Hubschrauber ferngesteuert"
. Sebastians Arbeiten zu seiner E-Cobra

Getriebe 10,5 : 3 : 1
Motor "Veco 61"
1,45 PS (1,07 kW) bei 13800 U/min
Hauptrotordrehzahl bei Maximalleistung : 13800 / 10,5 ≈ 1315 U/min
Motor "Webra 61 RC"
1,4 PS bei 14000 U/min
Hauptrotordrehzahl bei Maximalleistung : 14000 / 10,5 ≈ 1333 U/min
Das bedeutet bei einem Leistungsgewicht von 0,15 PS/kg ca. 10kg Hubleistung. Die Cobra hat ein Sollgewicht von 4800 g, damit steht eine Sicherheitsreserve von 100% zur Verfügung.
Nach der Hegi-Bauanleitung (S. 18) beträgt
die Schwebeflugdrehzahl ≈ 1000 U/min,
die Maximaldrehzahl ≈ 1333 U/min.

Leistungsabfall mit "Veco 61" (Prozentzahlen aus Dieter Schlüter : "Hubschrauber ferngesteuert") :

Getriebe 10 % 107 W
Gebläse 17 % 182 W
Heckrotor 19 % 203 W
Hauptrotor 54 % 578 W
Gesamt 1070 W

Leistungabfall elektrisch (geschätzt) :

Getriebe & Vorgelege 13 % 140 W
Gebläse 0 % 0 W
Heckrotor 19 % 203 W
Hauptrotor 54 % 578 W
Gesamt 921 W

Bei einem Wirkungsgrad des Elektromotors von 80% ergibt sich eine Leistungsaufnahme von 1152 W.

Mit einem Vorgelege 2:1 resultiert eine Maximaldrehzahl des Motors von 13800 * 2 = 27600 U/min.
Bei 6S entspricht das einem Motor mit 1278 U/min/V (KV).

Erforderlich :
- Motor : KV 1300, 1,2 kW ⇒ 56 A bei Maximalleistung, 40 A beim Schweben
- Akku : LiPo 6S 2500 mAh, 30 C ⇒ 80 A max, ist ausreichend (30 % Sicherheit)
- Regler : 6S mit 80 A Dauerstrom (30 % Sicherheit), möglichst ohne BEC. Es sollte kein spezieller Heliregler sein, damit er teillastfest ist, also ein Flugzeug- oder Autoregler.

23.10.20013
Ich habe die Räderblöcke des Getriebes mit Bremsenreiniger vom alten Fett befreit und schon mal provisorisch in das neue Getriebegehäuse von Kurt Pastuschka eingesetzt. Das Getriebe hat jetzt schon ohne Öl einen sauberen Lauf.

25.10.2013
Motor gewählt (nach Sebastians Angaben) :
500H Heli Motor 1300kv (500 Class)
Modell : 3126
Wicklungen : 5
LiPo : 2S ~ 6S
Kv : 1300 U/min/V
Leerlaufstrom : 3 A / 10 V
Maximaler Verbrauch : 1500 W
Masse : 186 g
Wellendurchmesser : 5 mm
Abmessungen : 37,2 mm x 47,5 mm
Vom ebay-Händler : rc-helipotter
Brushless 500H Heli Motor 3126 1300kv T-Rex 500 1500W
Durchmesser Getriebeeingangswelle : 6 mm
Zahnräder bei www.gear24.com

Heckrotor

Die Kupplungsbuchse sitzt ohne Schrauben bombenfest auf der Heckrotoreingangswelle und der Flexwelle. Da hilft nur die alte Methode : ab in den Kühlschrank und dann mit Hitze lösen.
Nach 90 Minuten im Kühlschrank (8 °C) und 20 Sekunden Heizen mit Gasbrenner hat die Kupplungsbuchse ca. 80 °C, die Heckrotoreingangswelle ca. 25 °C nachdem sich die Teile recht leicht Lösen ließen. Es hat gebröckelt, also war da wohl auch Kleber drin.
Eine der Kupplungshülsen brauche ich aus der Reserve. Ich habe beide Hülsen innen entgratet und dann rundherum nass geschliffen.
Alle M2-Schrauben und -Muttern am Heckrotor sind neu aus Eisen (statt Messing). Statt eines Fingerhuts voll Fett kommt jetzt nur eine Fingerspitze voll ins Getriebe! Die hohle Heckrotorwelle reinige ich innen mit Paketschnur.

26.10.2013
Die Flexwelle muss linksdrehend sein, sonst dröselt sie sich im schlimmsten Fall unter Belastung auf, versteift sich aber auf jeden Fall. Einfacher Test : Ein Ende in die linke Hand, rechten Daumennagel zwischen die Windungen, mit links von sich weg drehen ⇒ rechte Hand wird zur linken gezogen.
In dieser Cobra ist eine falsche Welle drin, eine Ersatzwelle ist zum Glück da.

27.10.2013
Für die Steuerung habe ich die Servos (3 x Graupner 4041) aus der gelben D-S 22 ausgebaut, die Winkelhebel aus der roten D-S 22.
Vom ebay-Händler : flugmodellbau24
Brushless Regler Mystery Fire Dragon 80A RC

28.10.2013
Vom ebay-Händler tools-technik-hs
1 m Aluminium Winkel 50x20x3mm Länge wählbar Alu AlMgSi05 F22 Aluwinkel Profil
Aluminium Platte 100 x 100 x 5mm AlMg3 Alu Alublech Zuschnitt

29.10.2013
Der Regler ist eingetroffen.
Vom ebay-Händler : rc-franz
2 * Turnigy AKKU LIPO 6s 22,2V 3000mAH 20-30c T-Rex

Aus den Lagerschalen und dem Zentralstück dieser Cobra, einer Schlaggelenk-Wippe aus der Kiste und einer Stabilisierungsstange mit allen Teilen (wahrscheinlich von der gelben D-S 22) habe ich einen technisch funktionierenden Rotorkopf zusammengestellt.

Als Empänger-Akku werde ich vier Zellen "PA MH-3000 SC-P" von Reichelt einsetzen.

30.10.2013
Der Motor ist eingetroffen.
Die alten Heckrotorblätter habe ich von der welligen Textilbespannung befreit und überschliffen. Zum Auswuchten waren in das äußere Ende eines Blattes drei Nägel eingeschlagen. Die habe ich der Sicherheit wegen (3500 U/min und mehr) entfernt und das schwerere Blatt um zwei Millimeter gekürzt. Das leichtere Blatt brauchte dann noch eine Runde Isolierband, zum Auswiegen.
Hauptrotorwelle, Domlager, Taumelscheibenmitnehmer und Taumelscheibe säubere ich mit Bremsenreiniger, um altes Fett zu beseitigen. Die Hauptrotorwelle schleife ich nass mit 400er und 600er Papier. Ober- und unterhalb des Lochs für die Rotorkopfbefestigung sind Grate, die ich mit einer Schlüsselfeile entferne, dann wird nochmal geschlliffen und es passt.
Die Taumelscheibe hat nach vielen Experimenten mit der Ansteuerung völlig andere Anschlüsse als ursprünglich bei der Cobra. Hier versehe ich ein Neuteil aus dem Fundus mit passenden Anlenkungen. Der fehlende Mitnehmer stammt auch aus einer Kiste.

Von Unlimited Drive Systems (gears24.com) bestellt :
Stirnzahnrad Delrin 30 Zähne Modul 1
Stirnzahnrad Stahl 15 Zähne Modul 1

31.10.2013
Heute teste ich Motor und Regler mit einem 3S-Akku - es funktioniert. Bei der MC3030 muss das Gas-Servo auf "reverse" stehen!

2.11.2013
Jetzt habe ich alle Teile zur Umrüstung der Cobra beisammen - bis auf die Zahnräder. Die Elektrik wiegt zusammen rund 1,1 kg, damit dürfte die Cobra am Ende etwa das im Hegi-Katalog angegebene Gewicht von 4,8 kg erreichen.

7.11.2013
Mittlerweile habe ich die Motorhalterung ausgemessen und berechnet. Da die Zahnräder noch nicht da sind, habe ich mich entschlossen, kein Muster aus Pappe zu bauen, sondern soweit wie möglich schon die Aluteile zurechtzumachen.
Die Seitenteile säge ich zunächst mit der Bügelsäge, um möglichst gerade Kanten zu bekommen. Für die kleinen Schnitte habe ich zur Laubsäge gegriffen. Was jetzt noch nicht passt, wird mit einer Schlüsselfeile bearbeitet.
Um die Löcher für die Motorträgerplatte passgenau zu bekommen, habe ich einfach die beiden Winkel mit Tesa aneinandergeklebt und dann beide Platten gemeinsam gebohrt.

8.11.2013
Die Seitenteile für den Motorträger sind fertig ins Chassis eingepasst. Blöderweise ist mir beim Skizzieren des Vorgeleges ein Fehler passiert. Ich habe die Dicke des Motorträgers nicht mit in die Berechnung einbezogen. Jetzt sitzen die Löcher zu dessen Befestigung 5mm zu weit vorne. Wie ich das genau löse, weiß ich noch nicht. Jedenfalls erst, wenn die Zahnräder da sind.
In der Zeichnung sind jetzt die richtigen Maße angegeben.

13.11.2013
Inzwischen beschäftige ich mich in bisschen mit CAD. Dabei sind jetzt auch die Zeichnungen für die Seitenteile des neuen Motorhalters entstanden. Die Absicht ist, sie irgendwann mal auf einer Fräse passgenau herzustellen. Daran arbeite ich noch.

14.11.2013
Ich habe in den letzten Tagen mal zwei verschiedene Varianten für das Mittelteil des Motorträgers entworfen. Einmal mit ganz normalen Bohrungen zur Motorbefestigung (links). Und einmal mit Langlöchern, um evtl. andere Übersetzungen ausprobieren zu können (rechts).

16.11.2013
Heute habe ich mich endlich über die restlichen Metallarbeiten hergemacht. Das Aussägen des Motorträger-Mittelstücks ist mehr Arbeit als gedacht. Beim Bohren der seitlichen Sacklöcher ist mir auch noch ein Bohrer abgebrochen. Natürlich als das Loch fast fertig ist und dann noch bündig zur Oberfläche. Also muss ein neues Loch her, 5mm versetzt. Das Gewindeschneiden ist dann auch noch ein Stück Arbeit - Gewinde in Sacklöcher in Aluminium mag ich gar nicht.

Ein paar Löcher in den Seitenteilen muss ich noch ausfräsen, weil die ganze Sache nicht winklig sitzt. Und das neue Loch muss auch noch her. Aber das hat Zeit bis die Zahnräder da sind.

17.11.2013
Heute reinige ich das Rohr der Heckrotorantriebswelle. Dazu habe ich mit dem abgeknippsten Heckrotorsteuerdraht einer anderen Cobra mit Waschbenzin getränkte Taschentuchfetzen durch das Rohr geschoben. Nach vier Durchgängen bleibt der Stoff ausreichend sauber.

19.11.2013
Mit dem CAD-Programm habe ich ein Servobrett entworfen. In der Mitte ist noch das Brett für Ladeanschluss und Ein-/Ausschalter gezeichnet. Ich setze dieses statt des Gasservos ein. Dann kann ich die Cobra bei Bedarf leicht wieder auf Verbrenner umrüsten. Als Ladeanschluss ist eine Cinchbuchse vorgesehen, als Schalter ein federbelasteter Kippschalter. Diese Kombination habe ich viele Jahre problemlos in einem Schlüter Comeback-Benziner verwendet.


Das Ergebnis des Fräsens sieht aus wie ein Teil aus einem Schnellbaukasten aus den 70ern. Ich habe aus Versehen dickeres Holz genommen als ursprünglich beabsichtigt. Also muss ich noch ein paar Minuten mit Bohrer und Laubsäge investieren. Mit Servos und Elektrik ist das Ziel erreicht.

Schließlich hab ich das Chassis, den Heckrotor mit Welle, alle Teile der Fernsteuerung und die Akkus lose in den Rumpf gesteckt. Der Schwerpunkt liegt genau da, wo er hin soll - vielleicht ein Tick zu weit vorne. Aber das lässt sich durch die Akkuplatzierung ausgleichen.

20.11.2013
Heute baue ich den kompletten Heckrotor ein. Die flexible Welle wird mit Fett eingerieben, ein bisschen kommt noch in das Rohr und dann wird die Welle eingeschoben. Den Heckrotor verschraube ich im Rumpf mit der Steuerkulisse. Die Welle verbinde ich über die Messinghülse mit dem Rotor. Das alles muss jetzt sein, weil ich das alte Steuergestänge, das gut und leicht läuft, weiterverwenden will. Dazu muss ich aber wissen, wo das Servo hinkommt.

21.11.2013
Das Servobrett ist eingepasst und ordentlich verklebt. Die Elektrik ist verlötet und die blanken Stellen an Schalter und Ladebuchse mit Heißkleber isoliert. Den Empfänger-Akku habe ich gestern noch zusammengelötet und eingeschrumpft.
Es ist dann doch ein wenig fummelig, die einzelnen Muttern unter dem Servobrett richtig zu platzieren - aber ich habe es geschafft. Der erste Test mit dem Empfänger zeigt, dass alles soweit funktioniert.

24.11.2013
Nachdem das Servobrett fest sitzt, habe ich die Umlenkhebel für die Taumelscheibenansteuerung montiert. Zum Glück lag noch ein Satz in einer Kiste. Dann kommen die Gestänge an die Reihe. von den Umlenkhebeln zur Taumelscheibe 16,4 cm und zu den Servos 34,4 cm, jeweils 2 mm Durchmesser mit 10 mm Gewinde an beiden Enden. Von der Taumelscheibe zur Paddelstange ist die Stange 35 mm lang, auch 2 mm Durchmesser mit 10 mm Gewinde an beiden Enden. Die Kugelköpfe sind neu.

Das Einstellen ist einfach. Die Taumelscheibe steht parallel zum Rumpf. Die Heckrotorblätter haben 8° Anstellwinkel zur Runpflängsachse, wenn der Steuerdraht in der Mitte der Kulissen ist. Ich habe sie übrigens mit Bügelfolie bezogen - leicht, stabil und einfach zu verarbeiten.

Um das Blitzen und Knallen beim Anstecken des Akkus zu verhindern, bestellte ich mir einen 4mm JETImodel ASC (Anti-Blitz-Steckersatz 4mm, 22985474).

25.11.2013
Da auch der Antrieb langsam mal in die Pötte kommen muss, habe ich heute Motor und Regler vereint. Zuerst habe ich alles provisorisch verdrahtet, um die richtige Zuordnung der Kabel zwischen Motor und Regler herauszubekommen. Für den Test ohne Last reichen die dünnen Kabel problemlos. Verlöten und Einschrumpfen ging dann schnell von der Hand. Dabei musste ich festzustellen, dass der Regler noch keinen festen Platz hat. Auf dem Chassis lässt er sich ohne weiteres nicht befestigen. Also habe ich mir aus Sperrholz ein Brett (7 cm * 7 cm) gesägt und am Chassis verschraubt. Darauf ist der Regler mit einem Kabelbinder (neongelb - als Kontrast!) befestigt. So brauche ich beim Aus- und Einbau des Chassis nur auf die Verbindung zum Empfänger achten.

Der Akku muss beim Fliegen auch noch irgendwo Platz nehmen. Die Idee, ihn auf die beiden hinteren Kabinenspanten zu legen, klappt nicht. Der Abstand der Spanten ist zu groß. Also gibts auch hierfür ein Sperrholzbrett (11 cm * 11 cm), das auf den Rumpfverstrebungen aufliegt. Zusätzlich ist es mit zwei Kiefernleisten um 10 mm angehoben. So kann der Akku zum Einstellen des Schwerpunktes auch weiter nach hinten durch den Spant untergebracht werden.

26.11.2013
Die Zahnräder sind da. Das Ritzel passt leider nicht durch das Loch im Motorträger. Beim Aussägen habe ich ein wenig zu viel Alu stehen lassen. Mit Fräse, Halbrund- und Rundfeile ist das Loch in einigen Minuten auf die passende Größe aufgeweitet. Auch passt das Getriebe nicht zusammen. Da macht sich meine Handarbeit durch ihre schlechte Präzision bemerkbar. Aber auch das lässt sich wieder hinkriegen.

Viel wichtiger ist : ich brauche eine gute Idee, wie ich das Loch in den Bund des großen Zahnrads bekomme.
Die zündende Idee kommt (mal wieder) von Sebastian. Ein Stück Hartholz mit einer großen Bohrung für den Bund des Zahnrades und einer senkrecht dazu passgenau gesetzten kleinen Bohrung für das zu erstellende Loch im Zahnrad - sein Vorschlag : Besenstiel.

27.11.2013
Statt des Besenstiels nehme ich eine Buchenvierkantleiste, Meterware. Da habe ich dann mehrere Versuche. Und sie lässt sich präziser in den Maschinenschraubstock spannen. Einen 15mm-Bohrer stellt mein Nachbar zur Verfügung, alles andere habe ich.

28.11.2013
Die Anti-Blitz-Schaltung ist gekommen. Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich die Verkabelung mit dem Akku am besten mache.

29.11.2013
Die Bohrschablone für das Zahnrad ist vorbereitet. Nach dem Vermessen kann ich nur sagen : das wird "sauknapp". Ein Loch mit 2,5 mm Durchmesser nur 2 mm von aussen zu bohren, hoffentlich klappt das.

30.11.2013
Mit Hilfe einer Ständerbohrmaschine und eines Maschinenschraubstocks ist das Fertigen der Bohrschablone - na ja, kein Kinderspiel, aber mit etwas Hingabe gut machbar.
Das Loch im Zahnrad sitzt nach dem Bohren genau an der richtigen Stelle. Jetzt kommt noch der Spannstift durch Welle und Zahnrad, dann hat das Ganze Halt.
Das Verkleben der Getriebegehäusehälften wird mittlerweile schon fast zur Routine. Der Kleber muss nun 24 Stunden abbinden.
Die Akkus sollen ihren Strom an den Regler abgeben, deswegen braucht der noch Steckverbinder. Leider muss ich die Kabel etwas verlängern, damit ich im Rumpf einigermaßen einfach drankomme - mehr Lötaufwand, aber hinterher mehr Komfort. Die Anti-Blitz-Schaltung ist beim Löten sehr empfindlich, mir ist sie von der Buchse abgefallen. Das lässt sich aber reparieren. Sie funktioniert prima.

1.12.2013
fHeute habe ich das Getriebe mit Öl gefüllt und ins Chassis eingebaut. Dann kommt der Motorträger dazu. Wie schon erwartet, müssen die Löcher für die Motorhalteplatte deutlich nach oben erweitert werden. Hier hilft eine elektrische Handfräse ungemein. Das fehlende Loch (wegen der verunglückten Bohrung in der Motorhalteplatte) wird auch gleich noch ergänzt. Jetzt kommt das fummelige Einstellen des Zahnflankenspiels. Dazu drehe ich einen Papierstreifen zwischen die Zahnräder, so wird der Abstand optimal. Schließlich wird alles festgeschraubt.

Der erste Lauf mit Getriebe geht recht gut und lässt auf einen turbinenartigen Sound schließen.
Den Testlauf im Rumpf habe ich wieder abgebrochen. Das ist zu laut fürs Zimmer und der Platz außenrum ist mir zu knapp. Auch im Garten wurde mir etwas mulmig.
Also raus auf den Modellflugplatz. Die Tests zeigen einen trotz vorheriger perfekter Einstellung miserablen Spurlauf, sobald den Blättern Hubleistung abgefordert wird. Da reicht die Fliehkraft nicht mehr zum Rückstellen. Das Phänomen muss ich in der Werkstatt untersuchen.
Vielen Dank an Julian Meyer fürs Filmen auf dem Flugplatz!

2.12.2013
Untersuchungen am Hauptrotorkopf :

  1. Die Blätter sind absolut gerade montiert, ohne Vor- oder Nachlauf.
  2. Alle Schrauben sind gut handfest, bis auf die zwei inneren Schrauben am niedriger laufenden Blatt. Die sind nur handfest, da ging noch eine viertel Umdrehung.
  3. Pitch : 2° an beiden Blättern
Die mangelnde Hubleistung ist jetzt auch leicht erklärt : Ich habe zur Einstellung die "Schlüter Universal Einstellwinkel Lehre No.1366" verwendet. Deren Ausgleichswinkel war von früher noch für vollsymetrische Blätter (also auf 0°) eingestellt. Beim Clark-Y-Profil der alten Holzblätter braucht es eine Voreinstellung von 2°. Daraus ergibt sich der obige Winkel von nur 2°.
Wenn dann die Blätter auch nur geringe Unterschiede aufweisen, kommt es wohl zu dem beobachteten Verhalten.

Ich werde mir also demnächst mal die Pitchlehre vom Bauplan nachbauen ... Die geht nämlich von 4° Winkel zwischen der Grundlinie des Blatts und der Paddelstange aus.

7.12.2013
Leider macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mit Testflügen wird es vorerst nichts.
Also habe ich die Cobra heute mal auf die Waage gestellt.Das Ergebnis ist in Ordnung : 4830g.

20.12.2013
Tobias Gräf hat mich auf einen Fehler aufmerksam gemacht, der zu den merkwürdigen Spurlauf-Effekten führt. Der Rotorkopf mit Schlaggelenken muss anders ausgewogen werden als der feste Hauptrotorkopf. Das steht so auch in der Anleitung für die D-S 22, nicht aber in der von mir verwendeten Cobra-Anleitung. Leider war das Gespräch direkt vor der Abfahrt in den Urlaub. Da habe ich weder die Cobra noch die erwähnte Anleitung parat. Deswegen dauert es noch ein bisschen, bis dazu Ergebnisse vorliegen.

23.12.2013
Nach ein paar Gesprächen und Diskussionen, warum ich ein Zwischengetriebe eingebaut habe statt den Motor direkt oder über die Kupplung mit dem Getriebe zu koppeln, gibt es hier Aufklärung :
Sebastians Argumente erschienen mir einleuchtend :

14.2.2014
Nach den Angaben von Tobias Gräf und der Einstellanweisung der D-S 22 habe ich den Schlaggelenkkopf neu vermessen.
Die Blätter sind am Kopf montiert und mit Zahnstochern genau in einer Linie fixiert. Der Kopf wird auf der Paddelstange so gelagert, dass er frei pendeln kann. Jetzt sollen die Blätter und der Kopf genau waagerecht sein. Bei meinem Exemplar war ein Streifen Isolierband zuviel verklebt.
Zudem habe ich noch den Blattanstellwinkel überprüft, er ist aber bei beiden Blättern vier Grad.
Mit dieser Einstellung geht es heute, weil endlich mal kein Regen UND kein Wind angesagt ist, auf den Flugplatz. Alles zusammenschrauben, Akku rein und Laufen lassen. Sofort mekre ich, dass Hubkraft da ist. Aber das markierte Blatt läuft immer noch deutlich zu tief. Zwei Mal habe ich die Einstellung noch nachgebogen, dann sind die ersten "Hüpfer" - ohne Spurlaufproblem - möglich. Leider kommt jetzt böiger kalter Seitenwind auf. Mir reichts für heute. Aber der erste Schritt ist gemacht. Der Rest folgt bei angenehmerem Wetter (und Zeit).

18.2.2014
Heute ist schönes Wetter - angenehme Temperartur, kein Wind. Also fahre ich nochmal auf den Flugplatz, ich will endlich wissen, ob die Cobra fliegt.
Es geht ganz gut los, die Drehzahl kann ich leider nicht messen, aber die Maschine wird leicht und hebt wohl einen Zentimeter ab. Sie ist noch etwas nasenlastig und läuft mir davon, aber beherrschbar. Sobald ich mehr Stoff gebe, scheint das markierte Blatt wieder nach unten zu laufen. Ohne Helfer ist es mir zu riskant, soweit in die Knie zu gehen, dass ich das genau sehen kann. Aber es ist eigentlich auch zu hören, dass etwas nicht recht stimmt. Auch der Rotorkreis wirkt optisch dicker. Nach zwei weiteren Versuchen mache ich Schluss - so wird das nichts.
Die Ergebnisse machen Mut - die Richtung ist wohl schon richtig. Am Wochenende, wenn auch die Kollegen da sind, gehts weiter.

23.2.2014
Sonnig, windstill, warm - mit einem Fliegerkollegen geht es auf den Flugplatz.
Beim ersten Versuch passt der Spurlauf immer noch nicht. Ich glaube langsam, ich kann nicht mehr messen. Das markierte Blatt läuft weiter ca. fünf Zentimeter tiefer als das andere. Jetzt wenden wir brutale Gewalt an - zu zweit biegen wir die Blechstreifen nochmal kräftig hoch. Und das andere Blatt ein klein wenig. Nachmessen, diesmal mit ganz hochgeklappten Blättern - es stimmt alles (mal wieder).
Nächster Test - holla, die Cobra kommt in die Höhe! Der Spurlauf stimmt auch nach dem Abheben, aber der Drehmomentausgleich am Heck muss noch nachgetrimmt werden. Dann kippt es mir die Kiste fast unhaltbar nach rechts. Es geht etwas unsanft zu Boden, aber sonst ist nichts passiert. Trimmung für Roll auch ganz nach links - jetzt geht es scheinbar besser.
Wir checken die Servos und die Steuerewege am Kopf. Das Heckservo geht recht langsam. Daran wird es wohl liegen, dass das Heck nicht so recht in den Griff zu kriegen ist. Und Roll hat am Kopf deutlich mehr Ausschlag nach rechts als nach links. Das korrigiere ich noch auf dem Flugplatz. Aber irgendwie fehlt mir jetzt das Vertrauen in die Steuerung, den Ladezustand von Empfänger- und Senderakku, und meine Ruhe. Ich lasse es für heute gut sein.

2.3.2014
In der letzen Woche habe ich die Einstellungen der Rotorsteuerung nach der Anleitung der D-S 22 korrigiert. Schliesslich habe ich ja einen solchen Kopf montiert. Die Taumelscheibe waagerecht, 7° gegen den Uhrzeigersinn aus der Mitte verdreht. Mit den Gestängelängen versuchte ich noch eine etwas bessere Mittelstellung des Rollservos zu erreichen, da war aber kaum noch was zu machen.
Heute ist wieder ideales Wetter, Sender- und Empfängerakku sind frisch geladen, also bin ich raus auf den Flugplatz. Rotorblätter montiert, noch eine Runde Fots geschossen und dann gehts aufs Flugfeld.
Beim Abheben kippt die Cobra nach links - vielleicht habe ich es doch etwas mit der Rollverstellung übertrieben? Es lässt sich aber gegensteuern. Sobald die Maschine schwebt, passt alles. Der Heckrotor zeigt genügend Wirkung, Nick und Roll ebenso. Die Cobra lässt sich erstaunlich leicht in einem Bereich von drei, vier Metern halten. Aus dem Bodeneffekt traue ich mich allerdings noch nicht heraus. Immerhin habe ich seit zehn Jahren keinen Hubschrauber mehr gesteuert (von ein paar Flügen mit einer Micro-Cobra abgesehen).
Nach dem ersten Akku (ca. 6 Minuten Schweben) reicht es mir. Die Hände zittern und die Koordination ist nicht mehr sicher. Ich will die Cobra ja heile nach Hause bringen.
Eines ist mir aber heute klar geworden : für soclhe Schwebeflüge ist die Lackierung in oliv denkbar ungünstig. Über dem winterlichen Rasen ist der Kontrast "saumässig".

In den Flugakku lade ich 1,9 Ah. Das entspricht einer durchschnittlichen Stromaufnahme von 19 A und damit nur rund der Hälfte des berechten Wertes. Wie sich das ausserhalb des Bodeneffektes darstellt, werde ich bei den nächsten Flügen feststellen.

9.3.2014
Heute ist es warm, aber Windstärke 1 (2 m/s sagt der Wetterdienst). Die Rotoreinstellung funktionert. Ich bin mit dem Hauptrotor mehrfach bis in Augenhöhe geschwebt, so konnte ich selber den Spurlauf sehen. Er ist so knapp, dass die Differenz im Anstellwinkel der Blätter und des Rotors untergeht.
Was gibts sonst noch? Die Leistung ist auch ausserhalb des Bodeneffekts gut genug zum Schweben. Bei mehr Wind musste ich mit der Drehzahl teilweise recht deutlich zurück. Dann reagiert die zyklische Steuerung schon leicht schwammig, aber immer beherrschbar. Man muß halt "reinlangen". Das Heck ist größtenteils unkritsch. Nur seitwärts schweben mag die Cobra nicht wirklich, da geht der Gierknüppel schon mal kurz bis fast zum Anschlag. Dabei muss man wieder Gas geben und das dann schnellstens am Heck korrigieren. Naja, Drehzahlsteuerung, kein Kreisel, Windfahnenrumpf und Größe spielen einem da so manchen Streich. Man kann sich aber dran gewöhnen.
Zweimal sieben Minuten Schweben waren heute drin. Beim ersten Akku hab ich freiwillig Schluss gemacht, um ihn nicht übermäßig zu belasten. Motor und Akku waren nicht mal handwarm. Beim zweiten Akku hat wohl der Regler zugemacht. Er war spürbar mehr als handwarm. Hier ist mal nachmessen und evtl. bessere Kühlung angesagt. Beide Akkus habe ich mit 2330 mAh nachgeladen, daraus ergibt sich ein durchscnittlicher Strom von ca. 20 A.

Sebastian hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nichts zur Herkunft der Hauptrotorblätter geschrieben habe.
Das sind die Blätter von Achim Krüger ( www.holzblaetter.de), die eigentlich für die andere Cobra vorgesehen waren. An originale Blätter habe ich mich noch nicht herangetraut.

2.4.2014
Mittlerweile habe ich schon mehrere Flüge mit der Cobra absolviert. Alles ist, auch bei böigem Wind, gut gegangen. Heute hat sich ein Kollege die Zeit genommen, ein Video zu machen. Und genau bei dem Flug ist es paasiert. Nach kurzer Flugzeit laufen plötzlich die Rotorblätter auseinander. Man hätte einen Arm zwischen die Spuren halten können! Ich habe keine Ahnung, was da wieder los war. Der vorige Flug am gleichen Nachmittag verlief ohne Probleme.

Zu Hause habe ich dann die Einstellung der Rotorblätter nachgemessen - nichts ungewöhnliches festzustellen. Von den Schrauben durch die Blätter ließen sich jeweils eine pro Blatt um ca. eine viertel Umdrehung anziehen. Beim Verwinden der Blätter ist mir auch nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Möglicherweise ist das Ganze passiert, weil die Maschine eine Stunde in der prallen Sonne gestanden hat - aber bei weissen Blättern?
Ich habe dann mal die Blätter von der roten Cobra montiert. Die scheinen optisch und technisch in Ordnung zu sein. Nur den Anstellwinkel musste ich leicht nachjustieren - die alten Blatthalter waren schon etwas ins Holz gedrückt.
Wenn das nichts hilft, sind als nächstes die Blatthalter drann. Vielleicht ist da ein nachgemachter dabei, der etwas weicher ist.

20.3.2016
Beim Aufräumen ist mir mal wieder eine alte "Hubschrauberbibel" von Dieter Schlüter in die Hände gefallen. Das habe ich dann für ausführliche Studien über das Einstellen des Rotorkopfes genutzt. Resultat : zuerst muss mal die originale Einstell-Lehre her. Ein halbe Stunde später wusste ich, dass ich bei dem ganzen Material aus 15 Jahren Sammeln nicht ein einziges Exemplar davon habe. Ausmessen und Fräsdaten erstellen war das Nächste - leider aber ist meine Fräse zu klein. Schließlich wurde es eine Laubsägearbeit - manchmal sind Fähigkeiten aus Kindertagen doch noch nützlich ...

Zudem liest sich die Ausführung von Dieter Schlüter so, als dürften die Blätter nicht schwenken, weil sonst der Druckpunkt nicht mehr an der richtigen Stelle liegt und sich das Blatt verwinden könnte. Vielleicht war das mein Problem, wenn die Blatthalteschrauben nicht richtig angezogen waren.

Letztendlich habe ich die Blätter ordentlich montiert, darauf geachtet, dass sie genau in Flucht liegen und die Schrauben dann richtig festgezogen. Mit der neuen Lehre stellte ich die Blätter auf genau 4° ein, und zwar Blattunterkante zu Paddelstange. Das ging mit der Lehre für symmetrische Blätter einfach nicht richtig.

Heute fand das das Probeschweben statt - trotz ungemütlichen Wetters. Die lange Auszeit hat sich doch deutlich bemerkbar gemacht, es fehlte erstmal an der Traute. Aber nach ein paar Hüpfern gings dann wieder.

An den Blättern war nichts Auffälliges zu beobachten. Nach ein paar Minuten wars mir dann einfach zu ungemütlich - weitere Versuche folgen bei angenehmerem Wetter.

24.9.2016
Gestern habe ich alles vorbereitet, heute passt das Wetter - schön warm und kein Wind. Also raus auf den Flugplatz und der erste Flug kann beginnen. Erstmal kommt nach der langen Pause das große Zittern, aber dann geht es doch ganz gut. Der Spurlauf stimmt und bleibt auch so. Nach ca. sieben Minuten lässt dann die Drehzahl nach, der Akku ist durch. Beim zweiten Flug lässt die Drehzahl schon nach vier Minuten nach, Akku und Regler sind heiß. Da mir zudem langsam "die Muffe geht", lasse ich es für heute gut sein.
Ich vermute mal, dass die Temperatur im Rumpf bei der prallen Sonne und angenehm warmen 25°C Lufttemperatur einfach zuviel für Akku und Regler sind. Es gibt ja in der Cobra keine Fahrtwindkühlung.
Der Lüfter für die Reglerkühlung liegt schon einige Monate herum, also beschließe ich, diesen Umbau gleich anzugehen.
Die Lüfterdaten :
- Durchmesser 40mm
- Spannung 5V
- Strom 180 mA

Der Ausbau des Antriebs gestaltet sich (theoretisch) recht einfach :
Rotorwelle vom Getriebe abschrauben und aus dem Rumpf ziehen
Zwei Madenschrauben aus der Kupplungsbuchse drehen und die flexible Welle herausziehen (ok, die Welle saß mit der Schraubensicherung fest, da mussten zwei Zangen helfen)
Reglerstecker uas dem Empfänger ziehen
Acht Muttern unter dem Chassis abschrauben und den Rumpf abheben
Nach dem Entfernen des Kabelbinders ist klar : der Regler ist heiß geworden. Am Kühlkörper sind im Schrumpfschlauch zwei Löcher zu sehen, wo der Kabelbinder auflag. Ich habe den Schrumpfschlauch vorsichtig entfernt. Dann wird der Lüfter (aus technischen Gründen leicht schräg, das stört aber nur die Optik) mit zwei Schrauben M2,5 im Kühlkörper befestigt (wie im PC üblich). Die Stromversorgung kommt von BEC des Reglers, die Kabel sind direkt angelötet.

25.9.2016
Heute habe ich die Cobra wieder zusammengebaut. Der Lüfter funktioniert, er bläst zwar nicht viel, aber doch merklich Luft durch den Kühlkörper des Reglers. Hier sollten also keine Probleme mehr auftreten.
Bei gleichem Wetter wie gestern fliege ich wieder zwei Akkus leer, leider auch mit dem gleichen Ergebnis wie gestern. Aus dem Rumpf der Cobra steigt selbst nach der Heimfahrt noch merklich Hitze auf - die Akkus habe also ein Kühlproblem. Zunächst werde ich mal ohne Kabinenhaube fliegen, aber für die Zukunft muss eine gescheite Lösung her.

© Uwe Jantzen 2.10.2016